Ab in den Urlaub – die Küstenseeschwalbe

Küstenseeschwalbe

15.000 Kilometer fliegt die Küstenseeschwalbe bis in ihr Winterquartier am Südpol. Der kleine Zugvogel, der im Sommer auch bei uns in Deutschland brütet, flüchtet nicht vor der Kälte. Er hat es aber lieber länger hell. 

So richtig warm ist es am Südpol ja nicht. Warum fliegt die Küstenseeschwalbe für den Winter bis ans andere Ende der Welt? Ganz einfach: Am liebsten macht der kleine Vogel Jagd auf Fische oder Krebse. Die kann er aber nur im Hellen entdecken. Und bei uns ist es im Winter einfach zu dunkel. Am Südpol ist zur gleichen Zeit Sommer.

Rekord-Flieger Weißstorch und Kranich

Die Küstenseeschwalbe ist der absolute Rekord-Flieger unter den Zugvögeln. Kein anderer Vogel fliegt zum Überwintern so weit. Mit einem Flugzeug wärest Du für die gleiche Strecke einen Tag und eine Nacht unterwegs. Die Küstenseeschwalbe benötigt für ihren Flug mehrere Wochen. Weite Strecken legt auch der Weißstorch zurück, der bis nach Südafrika fliegt. Rekordverdächtig ist auch der Kranich, dem es im Winter in Finnland und Schweden zu kalt wird. Er überwintert in Spanien und Nordafrika.

 

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