Naseweiswas-Adventskalender: Wer kann 24 Stunden lang schwimmen?

24-Stunden-Schwimmen

Nr. 8

Hast Du schon einmal von einem 24-Stunden-Schwimmen gehört? Es gibt sie in vielen Schwimmbädern in ganz Deutschland. Doch wer kann 24 Stunden lang schwimmen?

24 Stunden sind ein Tag und eine Nacht. Unglaublich, dass ein Schwimmer so lange durchhält. Die meisten 24-Stunden-Schwimmen sind deshalb Staffel-Wettkämpfe. Das heißt, die Schwimmer einer Mannschaft wechseln sich ab. Insgesamt dauert dann das Schwimmen 24 Stunden. Oft gibt es für jeden Kilometer, der geschwommen wurde, eine Spende für eine wohltätige Organisation.

Kurze Pausen sind erlaubt

Aber auch beim 24-Stunden-Schwimmen gibt es Schwimmer, die allein antreten. Sie versuchen, in 24 Stunden so viele Bahnen wie möglich zu schwimmen. Dabei dürfen sie kurze Pausen machen. Denn schließlich müssen sie auch etwas essen oder trinken.

Rekorde im Langstrecken-Schwimmen

Ganz ohne Pausen hätte es auch diese Schwimm-Rekorde nicht gegeben:

  • Als Erster durchschwamm Matthew Webb 1875 den Ärmelkanal zwischen Frankreich und England. Er brauchte dafür 21 Stunden.
  • 108 Kilometer schwamm Penny Palfrey in der Karibik von der Insel Little Cayman zur Insel Grand Cayman. Sie hält den Weltrekord im Langzeitschwimmen im offenen Meer. Mehr als 40 Stunden – also zwei Tage – brauchte sie für die Strecke.

 

 

Grafik: Brus, Bild: Charles Rondeau, Rahmen: avantrend/beide www.pixabay.com