Welches Getreide wächst da?

45,3 Millionen Tonnen Getreide wurden in Deutschland in diesem Jahr geerntet. Das haben die Mitarbeiter des deutschen Landwirtschaftsministers errechnet. Kennst Du die wichtigsten Getreidesorten?

45,3 Millionen Tonnen – das sind 45,3 Milliarden Kilo. In Zahlen: 45.300.000.000 Kilo. Das ist so eine große Zahl, dass man sie sich gar nicht mehr richtig vorstellen kann, oder?

Mehr als die Hälfte davon – nämlich 24,5 Millionen Tonnen – waren Weizen. Aus Weizenmehl kann man Brot backen. Weizen kannst Du auf dem Feld an den kleinen, runden Körnern erkennen. Weizen hat kaum Grannen – also keine Fäden an der Ähre. Ähre ist der Getreideteil, in dem die Körner sind.

Auf dem Feld am einfachsten zu erkennen ist Hafer: Seine Körner wachsen in Rispen, sie hängen an vielen kleinen Zweigen. Aus Hafer werden unter anderem Haferflocken hergestellt.

Auch Gerste erkennst Du auf dem Feld ganz einfach: Gersten-Ähren haben ganz lange Grannen, eine richtige Frisur aus langen Fäden. Gerste ist ein Tierfutter und wird auch zum Bierbrauen gebraucht.

Kniffliger ist es beim Roggen: Roggen-Körner sind länglicher als Weizen-Körner und eher grau. Die Ähren haben kurze Grannen. Aus Roggen-Mehl kann man unter anderem Brot backen.

Beitragsbild: wave111/www.pixelio.de
Galerie-Bilder (v.l.): SarahC., Gabi Schoenemann, Erwin Lorenzen, Hartmut Giessler/alle www.pixelio.de

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