Wer denkt sich die Namen von Stürmen aus?

Sturm „Xavier“ ist vergangene Woche über Norddeutschland gezogen. Doch wer hat ihn eigentlich so genannt? Und könnte Dein Name auch zum Sturm werden?

Seit 1954 bekommen Hochdruckgebiete – also Schönwetter-Zonen – und Tiefdruckgebiete – schlechtes Wetter und Stürme – in Deutschland einen Namen. Die Namen vergeben die Wetterwissenschaftler vom Meteorologischen Institut der Freien Universität Berlin. Sie haben eine lange Namensliste, die sie nach und nach abarbeiten.

Männer-Namen und Frauen-Namen

Damit das schlechte Wetter nicht immer nur nach Männern benannt ist und das gute Wetter nach Frauen, wechseln sich die Namen in jedem Jahr ab. 2018 werden zum Beispiel alle Hochdruckgebiete nach Männern benannt. Das erste schöne Wetter wird Adam heißen.

So werden die Namen ausgesucht

Seit mehreren Jahren können Wetterpaten – und damit auch Du – ihren Namen für die Wetterliste eintragen lassen. Bisher sind noch einige Buchstaben frei. Zum Beispiel kann sich für 2018 noch jemand mit einem Namen mit I oder mit Q melden. Bei den Frauen ist zum Beispiel das X noch frei.

Wetter-Patenschaft kostet

Wer auf der Wetterkarte seinen Namen lesen möchte, muss aber dafür bezahlen: Ein Hochdruckgebiet kostet 355 Euro und ein Tiefdruckgebiet 236 Euro. Das Geld wird für die Ausbildung der Wetterwissenschaftler verwendet.

So wirst Du Wetterpate

Wenn Du auch Wetterpate werden möchtest, kannst Du Dich hier informieren: www.wetterpate.de. Dort erfährst Du auch, wie das Wetter in den nächsten Wochen heißen wird.

 

Foto: Deutscher Wetterdienst